Botschaft der Republik Slowenien Wien /Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft /Bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit /

Bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Österreich ist ausgezeichnet. Neben tausenden von Jahren gemeinsamer Geschichte und kultureller Zusammenarbeit verflechten sich noch immer beide Wirtschaften. Österreich ist traditionell ein sehr wichtiger Import- und Exportpartner Sloweniens; Nach gemeinsamem Umfang gliedert es sich an die dritte Stelle (nach Deutschland und Italien). Slowenien ist unteranderem der größte Abnehmer österreichischer Ware, insbesondere ist Österreich der wichtigste Investor Sloweniens, obwohl sie wirtschaftlich verbunden ist mit Deutschland.  2019 hat Slowenien den 16. Platz der Importpartnerschaft mit 1,4 % Anteil und 12. Platz der Exportpartnerschaft mit 2,1% Anteil beibehalten. (alle Daten von Statistik Österreich). Slowenien exportiert nach Österreich fast 7% des ganzen Exports und 10% des ganzen slowenischen Imports, was für eine wichtige Dimension der Zusammenarbeit stellt die grenzüberschreitenden Dienstleistungsdurchführung dar. Gleichzeitig stärken regionale Aktivitäten mit einzelnen österreichischen Bundesländern. Auch Slowenien gehört zu den wichtigsten österreichischen Abnehmern österreichischer Waren (ca. 1.534 EUR).  Unteranderem gehört Slowenien zu den wichtigsten österreichischen Wirtschaftspartnern. Eine wichtige Dimension der Zusammenarbeit stellt die grenzüberschreitenden Dienstleistungsdurchführung dar. Gleichzeitig stärken regionale Aktivitäten mit einzelnen österreichischen Bundesländern. Übrigens gilt es zu betonen den Dienstleistungsaustausch, wobei Österreich der erste Partner Sloweniens ist letztendlich einen Überschuss verzeichnet.


Den Umfang des Warenaustausches ist sich auch im Jahr 2019 gestiegen und beträgt 5,4 Mrd. EUR.  Bei dem ist der Import aus Österreich auf 3,18 Mrd. EUR gestiegen. Und der Export auf 2,21 Mrd. EUR (+1,8 % Wachstum in 2018 sogar +9.8% Wachstum) Die Grundlage des Warenaustausches bilden die Maschinen und Maschinenteile, elektrische und elektronische Ausrüstung, Fahrzeuge und Fahrzeugteile, mineralisches Brennzeug und Öle, pharmazeutische Ware, Plastik und Plastikteile.


Slowenien hat die meisten Exporte im österreichischen Steiermark (7. Partner mit 29,2% Exportanteil), Oberösterreich (13,4%), Unterösterreich (12,7%), Wien (12,5%), Kärnten (6.Partner mit 12,3%), Salzburg (6%), Tirol (5,8%), Vorarlberg (5,7%) und Burgenland (2,4%).


Sehr wichtig ist auch der Dienstleistungsaustausch, weil Österreich der zweite Partner Sloweniens ist (fast direkt nach Deutschland) und weil Slowenien einen Vorsprung verzeichnet hat. Letztes Jahr war der Dienstleistungsaustausch mit Österreich 1,9 Mrd. EUR (+6.5% Wachstum) von denen 1,25 Mrd. EUR Exportgüter (14,6% Anteil), in ihrem Rahmen führen Transport - und Tourismusdienstleistungen.
Österreich gehört zu den wichtigsten Märkten des slowenischen Tourismus. In Bezug auf Tourismuseinnahmen und ihren Übernachtungen an dritter Stelle, nach Italien und Deutschland. Die Trends wachsen auch im Jahr 2019, wo die Summe aller Einnahmen des österreichischen Touristen gestiegen ist um 3,9% (8,4% Marktanteil ausländischer Geste; 396, 464), Anzahl an Übernachtungen beträgt 1.011.682 (89%Marktanteil).


Ein besondere in den letzten Jahren entstandene Wirtschaftsherausforderung ist die grenzüberschreitende Dienstleistungsdurchführung. Immer mehr österreichische und slowenische Unternehmen wollen nämlich am nachbarschaftlichen Markt ihre Dienstleistungen anbieten, ohne das ihr Unternehmen gegründet wurde. Was gewissermaßen der erste Schritt zu einer Internationalisierung ist. Wenn es sich um eine vorübergehende Dienstleistung handelt, wird die Freiheit der Dienstleistungsdurchführung von der EU ermöglicht.  Unternehmen können diese Dienstleistungen mit ihren Angestellten durchführen, bei dem beachtet werden muss, dass entsandte Arbeitnehmer ihre Entsendung anmelden müssen und dafür sorgen, dass die Entsendung von richtiger Dokumentation begleitet wird. Entsandte Arbeitnehmer erhalten den Lohn in Bezug auf den österreichischen Kollektivvertrag. Slowenien ist unter diesen bundesweiten Mitgliedstaaten, die am Meisten aktiv sind beim Ausführen der Freiheit des Binnenmarktes in Österreich.  Letztes Jahr waren 66.000 Arbeiter grenzüberschreitend aktiv und auch zahlreiche Unternehmen bzw. Handwerker.  Bei dem muss hervorgehoben werden, dass die österreichische Gesetzgebung diese Ausführung in diesem Bereich in den letzten 10 Jahren ausreichend verschärfte und erst letzten Jahres können wir mit Zufriedenheit eine Verbesserung der Situation bemerken.   Der EU-Gerichtshof hat in diesem Zusammenhang kürzlich schon ein paar wichtige Bestimmungen herausgegeben, so dass Österreich sich gezwungen sieht in diesem Bezug ihre Gesetzgebung zu überarbeiten (Gesetzesbespiele Čepelnik, Maksimović usw.)


Handwerkliche Fähigkeiten sind in Österreich sehr geschätzt und beim Mangel an fachausgebildeten Arbeitern in österreichischen Unternehmen und Werkstätten, ganz besonders an Grenzregionen, bieten sie hochwertige Waren an. Die Qualität des slowenischen Kaders bestätigt über 14.000 berufstätige slowenische Arbeitsmigranten in Österreich.   


Der österreichische Arbeitsmarkt zählt zum wichtigsten für Luka Koper, das schon zig Jahre den Platz als wichtigster Meereshafen einnimmt (33% Marktanteil) und ein Fenster zur österreichischen Welt.
Österreichische Wirtschaftssubjekte bleiben die wichtigsten Investoren in slowenische Wirtschaft (bei dem benutzt Österreich oft als Ausgangslage für das Investieren in Slowenien andere ausländische Investoren. Ende 2019 haben österreichische Direktinvestitionen 3,63 Mrd. EUR erreicht bzw. 24% aller ausländischen Investitionen, gewissermaßen in allen Bereichen; wenn wir die aktuellsten aufzählen, gehören dazu: Cargo-partner, ETI, Fenix Media, Herneth Gartenbau, Herz Armaturen, Knuf Insulation, Magna, Palfinfger, Rosenbauer, Salonit Anhovo, SPAR, Supernova Zentralen usw.


Nach der Advantage Avstrija –Umfrage schätzen viele befragte Vorstände österreichischen Unternehmen, Importeure und slowenische Partner Slowenien als hoch attraktiv ein und 91% würden von neuem in Slowenien investieren. Im Vordergrund stellen sich 2020 Gebiete wie z.B.  Medizin, Start Up-Unternehmen, Automobilindustrie und Logistik. Öfters tritt Slowenien als Hub für andere Staaten vom ehemaligen Jugoslawien. 


Slowenische Investitionen in Österreich haben 2018 116,6 Mio. EUR (+85 Wachstum, 1,92% aller Investitionen im Ausland). Österreich mit attraktiven und stabilen Geschäftsumfeld und Anreize lockt viele slowenische Klein-und Großunternehmen (Brauerei Bevog (pivovarna Bevog), Lebender Salat Pan Organic (Živa solata Pan Organic), Harmonika Rutar (Harmonike Rutar), Zäune Kočevar (ograje Kočevar)) an. Dem hilft besonders sichere gemeinschaftliche/ pauschale Besteuerung, sauberer Markt und Rechnungsdisziplin, sichere Raummietung in technologischen Parks und Entwicklungshilfe.  Bei dem bieten sich auch Gratisdienstleistungen ABA (Austrian Business Agency) an. Auch im Programmierzeitalter 2014-2020 geht die starkerfolgreiche überregionale Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Österreich weiter (Programm Interreg V-A Slowenien-Österreich).


GESCHÄFTSUMFELD
Österreich gehört zu starkindustrialisierten (28,4 BIP) und Export gerichtete Staaten (+50 BIP, 7. Platz nach Export pro Kopf), bei dem sind die wichtigsten Industriesektors (auch für die Internationalisierung) Maschinen- und Metallindustrie, chemische Industrie Automobilindustrie, Gas -und Wärmeindustrie, Nafta-Industrie, Nahrungsmittelherstellung, Mienenarbeit und Eisenproduktion, IKT, Holzindustrie und Bauwesen.
Österreich macht die starke Produktivität, gutes Bildungssystem mit dualer Ausbildung (Lehren), Verflechtung geschäftlicher Standorten zwischen Central- und Westeuropa (verschiedene internationale Unternehmen decken JV oder CV in Österreich ab), ausgezeichneter Start Up und unterschützende Umgebung, Prämien für Investition in Entwicklung, sehr hohe Lebensqualität und Gemeinwohl u.Ä. aus.
Die österreichische Geschäftslandschaft ist stabil (Inflation 1,5%) und konkurrierend.  Der nahe Arbeitsmarkt in unmittelbarer Nachbarschaft bietet Möglichkeiten in verschiedenen Wirtschaftssektoren an. Österreich hat zwischen 2017-19 eine Ära der außerordentlichen Wirtschaftskonjunktur, dass die sehr starke heimische Nachfrage angetrieben hat (hohe Kaufkraft) wie verstärkten Export. Das Wirtschaftswachstum war in 2018 2,4%, im Jahr 2019 (vor allem im letzten Quartal) gesunken auf 1,6%.  So ein gutes Resultat für das Wachstum des kleinen und offenen Wirtschaftsraums gab es schon lange nicht mehr, begleitet hat sie unteranderem auch das Sinken der Arbeitslosenzahlen… bis zur Pandemie COVID 19, die auch Österreich stark (Europäische Kommission: um 7,1% Rückgang des BIP). Bei dem war am meisten beeinträchtigt ist der Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich um ca.   0,5 Mio. erhöht. erhöht beeinträchtigt hat.  und Wachstum Österreich (nach vielen Jahren) erwartet auch das schon angekündigte Sinken der Arbeitslosigkeit und macht sich mit Problemen des Verlustes der ausgebildeten Arbeitskräfte vertraut. Bei dem war in Bezug auf den Corona Virus Arbeitszeitverkürzung einbezogen 1,35 Mio. Arbeitnehmer. Nichtdestotrotz hat die Korona Krise Verbundenheit und Abhängigkeit Österreichs auf ausländische Arbeitskraft in verschieden Branchen.


Von Juni an hat Österreich überwiegend die COVID-19 Maßnahmen gelockert, auch Eintrittsmaßnahmen in die Nachbarstaaten und dann schrittweise mit zahlreichen Staaten der EU/EFTA, das bestimmt einen Neuantrieb der Wirtschaftsangelegenheiten verursachen wird. Erwähnenswert ist auch die bestimmte Achtsamkeit in der der Zeit des COVID- 19 in Bezug auf die beschränkten Maßnahmen des Wirtschaftsstroms (Waren oder Dienstleistungen), sie werden nicht abgebrochen werden (Wirtschaftsausnahmen an der Grenze). Im der zweiten Hälfte des Jahres 2020 wird eine schrittweise Normalisierung der österreichischen Aktivitäten, nebenbei ist die Aussicht auf eine schnelle und starke Besserung im Jahr 2021 zu erwähnen (Prognose der EU-Kommission 5,5 %)


Für Österreich ist es der traditionsbedingte soziale Dialog und die Partnerschaft von Bedeutung.  In Österreich sind ca. 500.000 Unternehmen aktiv und über 180 s.g. Hidden Champions, die zu den führenden Unternehmen auf dem europäischen/ weltweiten Markt in ihren Nischen in 65 Großunternehmen –  globalen Führungskräften zählen (MSP mit ca. 85% Markanteil des Exports).
Beim Eintritt in den Markt des Nachbarstaates ist folgendes zu beachten: es geht um einen herausfordernden Markt, auf den muss man sich sehr gut vorbereiten, die Standards beachten und geltende Geschäftsgewohnheiten, ihre Anwesenheit berücksichtigen und erkennen sowie sich an die Regeln halten. Das gilt insbesondere für die schon erwähnten grenzüberschreitenden Dienstleistungsdurchführungen, weil in diesem Fall einer gesetzeswidrigen Aktion die Strafen sehr hoch sind.
Aktivitäten sind langfristig auszuführen, Hindernisse (auch protektionistische) mit viel Ausdauer und Vertrauen überwinden, vor allem im hochtechnologischen Bereich und qualitativen innovativen Produktionsbereich, auf die der österreichische Arbeitsmarkt immer Nachfragen erhält.


Österreich treibt die Überarbeitung und Modernisierung von Verkehrs-und IKT-Infrastruktur an. Die Botschaft berichtet laufend über aktive öffentliche Ausschreibungen slowenischer Unternehmen auf dem Exportfenster. Jetzt ist vor allem im Fokus in der österreichischen Wirtschaft Ekologisierung und Digitalisierung im Bereich Produktion und Dienstleistung. Die Aufrechterhaltung der Wirtschaft bezieht sich vor allem auf Wasser-Wind-Sonnen-Energie, intelligentem Trennen von Abfällen, neue Parkier –Methoden und smarte Mobilität. Natürlich bieten auch andere Branchen Geschäftsmöglichkeiten an.


Die Botschaft RS in Wien bietet Hilfe slowenischen Unternehmern bei der Betretung und Ausweitung der Aktivitäten auf dem österreichischen Markt (Zugänge zu Geschäftsbasen und Gestaltung des Systemrahmens potenzieller Geschäftspartner, Kontakte, Gesetzhilfe, Produktion oder Hilfe bei Beziehungsbildung auf dafür zuständigen österreichische Ministerien und anderen Institutionen, Register, Gratisanzeigen für Geschäftsvertreter, Geschäftsinformationen und Geschäftsmöglichkeiten usw.) und  anderen verwandten Wirtschaftsgesellschaften ( z.B.  Österreichisch-Slowenischer Wirtschaftskammer) sind wir der Eintrittspunkt für verschiedene Situationen auf dem österreichischen Markt.  An der Botschaft können auch kleiner Geschäftspromotionsveranstaltungen in unseren Räumen organisiert werden oder wir nehmen an Ihren Geschäftspromovierungen, Fach -und Konferenzaktivitäten (mit Möglichkeit der Mitfinanzierung aus dem Wirtschaftsfond) teil usw. 


Es würde uns freuen, wenn wir Ihnen über Anbietung unserer Dienstleistungen bei der Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten helfen können.